Freizeitangebote
Schlösser und Burgen
Wasserburg Haus Berge
Mitten im Buer´schen Grüngürtel liegt die westfälische Wasserburg Haus Berge. Das dreiflügelige Herrenhaus wurde im 16. Jahrhundert erbaut, im 18. Jahrhundert wurden umfassende Umbauten durchgeführt. 1954 war eine Restaurierung fällig. Das Konzept des Volksparkes der 20er Jahre hat aus dem feudalen Schloß mit seinen Gärten einen Park gemacht, der allgemein zugänglich ist. Bei Spaziergängen rund um die barocke Anlage läßt sich der Alltag leicht vergessen. Der herrliche, aufwendig gestaltete Park gehört zu den eindrucksvollsten Anlagen, die Westfalen zu bieten hat. Haus Berge war durch Bergschäden bedroht, im Jahre 1990 wurden deshalb umfangreiche Arbeiten zur Sicherung durchgeführt: Dabei wurde das ganze Gebäude auf ein riesiges Gitterrost gestellt. Nie zuvor war eine Bergschadensicherung in diesem Umfang durchgeführt worden. Das Innere des Gebäudes steht nicht zur Besichtigung frei (Adenauer Allee 163).
Anfahrt: Ab GE-Hbf mit der Bus-Linie 380 bis Haltestelle "Schloß Berge"
Schloß Horst
Das Horster Schloß war einst Vorbild für zahlreiche prunkvolle Wasserburgen in Westfalen. Das zwischen 1552 und 1578 im Renaissancestil errichtete Schloß bestand aus vier Flügeln, die einen großen Innenhof umschlossen. Von den berühmtesten Künstlern der Epoche wurde es ausgestaltet. Von der Anlage sind nur der Dienerflügel und Teile des Herrenflügels erhalten geblieben. 1988 erwarb die Stadt den Bau, um ihn zu renovieren - und Ende 1999 soll das Schloß endlich öffentlich zugänglich sein. Die Arbeiten sind mittlerweile weit gediehen und nach Anmeldung kann der Besucher begutachten, was geleistet wurde. So ist der Schloßturm bereits beinahe komplett fertiggestellt, der historische Festsaal wird künftig als Trau- und Tagungsraum genutzt, einige Konzerte fanden bereits in der neuen Glashalle statt (Schmalhorststraße).
Anfahrt: Ab Gelsenkirchen Hbf mit dem Bus 383 Richtung Horst. Telefon: (0209) 516622.
Wasserburg Haus Lüttinghof
Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Wasserburg Haus Lüttinghof im Jahre 1308, sie ist damit das älteste Baudenkmal der Stadt Gelsenkirchen. Zwischen den Stadtteilen Polsum und Hassel gelegen, beherbergt das restaurierte Gebäude neben einer Gastronomie auch die Zentrale Restaurierungswerkstatt des Westfälischen Museumsamtes. Von Wasser umgeben ist nicht nur die Burg, sondern auch der große Burggarten, der auf einer eigenen Insel liegt. Im Sommer bietet es sich dem Besucher an, auf der Terrasse am Burgteich zu entspannen. Wie schön die natürliche Umgebung der Burg ist, läßt sich schon vermuten, wenn man weiß, daß sie in einem ausgewiesenen Landschaftsschutzgebiet liegt. Die Burg liegt an der Lüttinghofallee in Gelsenkirchen.
Anfahrt: Mit den Bus-Linien 301 oder 302 bis zum Rathaus Buer, dort umsteigen in den Bus 222 bis Haltestelle "Polsum Ehrenmal". Von dort aus ist es nur ein kleiner Spaziergang zur Burg. |
Familie und Freizeit
Das Sportparadies
Im SPORT-PARADIES Gelsenkirchen erwartet Sie die größte zusammenhängende Sport- und Freizeitanlage des Ruhrgebietes. Ursprünglich gebaut für die Einwohner Gelsenkirchens hat sich das SPORT-PARADIES schnell zu einem beliebten Treffpunkt für PARADIES-HUNGRIGE aus der ganzen Region entwickelt. Die Vielfalt des Angebotes und die Großzügigkeit der Anlagen haben auch 14 Jahre nach der Eröffnung nichts von ihrer Anziehungskraft verloren.
Das ganzjährig geöffnete Hallen- und Wellenbad bietet mit seiner 57 Meter langen Superwasserrutschbahn ein besonderes vergnügen für Groß und Klein. Solarien, Saunen und Fitneßräume stehen ebenso zur Verfügung wie das Baby-Planschbecken und die Badebar mit Snacks zum Energietanken in den Schwimmpausen. Die Jüngsten lernen schwimmen im Mini-Club und auch die Fitneß- und Gymnastikkurse erfreuen sich großer Beliebtheit.
Besonderen Badespaß in den Sommermonaten garantiert die riesige Freibadanlage mit dem PARADIES-GARTEN für FKK-Fans und dem Zehn-Meter-Turm für die besonders Mutigen. Freunde des Kegelsports kommen auf den 14 computer-gesteuerten Kegelbahnen im SPORT-PARADIES ebenso auf ihre Kosten wie die Sportschützen auf 28 Schießständen mit Bahnlängen bis zu 50 Metern. Für Gaumenfreuden sorgt das Restaurant PARADISE INN mit über 150 Sitzplätzen.
Den Weg ins SPORT-PARADIES an der Adenauerallee in Gelsenkirchen-Buer weisen zahlreiche Hinweisschilder im gesamten Stadtgebiet. Großzügige kostenlose Parkplatzanlagen und eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr sorgen für einen streßfreien Übergang zwischen Ankunft, Erholung und Heimfahrt.
Anfahrt: Ab Gelsenkirchen Hbf mit der Bus-Linie 380 Richtung Buer bis Haltestelle "Sportparadies"
Ruhr Zoo Gelsenkirchen
Der RUHR ZOO Gelsenkirchen ist mit 22 ha Fläche einer der wichtigsten und beliebtesten Freizeiteinrichtungen der Emscher-Lippe-Region. Auf einer Fläche von rund 22 Hektar (etwa 33 Fußballfelder) bietet der Ruhr Zoo über 700 Tieren in rund 120 Arten und Formen ein Zuhause.
Innerhalb der nächsten Jahre entsteht auf dem Gelände des Ruhr Zoo eine Erlebniswelt der besonderen Art. Besucher genießen künftig den Flair von Afrika, Alaska und Asien mitten im Ruhrgebiet. Eine naturnahe Anlage für Hyänen und Löwen präsentiert jetzt schon Elemente aus der Kultur, Architektur und den Besonderheiten Namibias.
Mit dem Afrikanischen Dorf für Haustiere, der zweiten Zoom Erlebniswelt Anlage, wird ein ersten Einblick in die künftige ZOOM Erlebniswelt verschafft.
Der Ruhr Zoo bleibt trotz des Umbaus zur ZOOM Erlebniswelt täglich für Sie geöffnet.
Anfahrt: Mit U-Bahn-Linie 301 ab Hbf bis Haltestelle "Ruhr Zoo".
Öffnungszeiten: März und Oktober 9.00 h - 18.00 h, April - September 9.00 h - 18.30 h, November - Februar 9.00 - 17.00 h (Winterzeit),
Preise: Tageskarten: Erw. 5,50 €, Kinder (4-12 Jahre) 3,20 €, Schüler, Studenten, Wehr- und Zivildienstleistende 3,50 €. Familien-, Gruppen- und Dauerkarten direkt auf Anfrage beim Zoo.
Adresse: Ruhr Zoo Betriebsgesellschaft mbH, Bleckstr. 47, D - 45889 Gelsenkirchen, Tel. ++49 / (0)209 / 954 50 E-Mail: info@ruhr-zoo.de Internet: www.ruhr-zoo.de und www.zoom-erlebniswelt.de
Der Windhunderennverein
Und vielleicht laufen sie an diesem Wochenende wieder, die Windhunde um den Großen Preis von Hast du nichtgehört. Sie jagen einem am Seil gezogenen Hasenfell hinterher, bei Regen einer Plastiktüte, weil das Fell zu schwer würde. Als 1976 die Rennstation "Emscherbruch" in Gelsenkirchen fertig wurde, waren die Mitglieder des Windhundevereins Westfalen-Ruhr heilfroh. Endlich hatten sie ihr eigenes Gelände mit Rasen und "Hasenmaschine", die das "Hetzobjekt" elektronisch zieht. Mit Sandkasten am Ende der Bahn, in dem die Hunde bremsen können, ohne sich zu verletzen.
Jeden Sonntag herrscht hier emsiger Trainingsbetrieb, hier trifft sich alles, was windhund heißt: Afghane, Whippet, Greyhound. Zuschauer sind immer willkommen.
Anfahrt: Mit der Buslinie 381 ab Hbf. bis "Wiedehopfstraße".
Telefon: (0209) 783947
Die Arena AufSchalke
Mit einem der modernsten Stadien Europas ist die Arena AufSchalke in Gelsenkirchen nicht nur ein reines Fußballstadium, sondern auch Austragungsort für Konzerte (Herbert Grönemeyer, Bruce Springsteen, Bon Jovi,...), Opern (AIDA, Carmen,...) und andere Sportveranstaltungen (Motocross, Biathlon,..).
Bei einer Führung durch die Arena lernen Sie nicht nur die öffentlichen Plätze kennen, sondern Sie werfen auch einmal einen Blick in die Katakomben der Multifunktionalhalle. Dabei stehen der Pressebereich, der Laola-Club, die Incentive Boxen, die Umkleideräume und die europaweit zweite Kapelle in einem Stadion auf dem Programm.
Im Schalke-Museum erfahren Sie dann weiteres über die Geschichte des Vereins und im Arena InfoCenter wird Ihnen die gigantische Konstruktion der Arena näher gebracht.
Anfahrt: mit der Bahn-Linie 302 aus Richtung Buer Rathaus oder Hbf Gelsenkirchen bis zur Haltestelle
Veltins Arena.
Telefonnummer: 02 09 - 3 89 29 00,
Telefax: 02 09 - 3 89 29 09.
CAGEBALL im TC Schalker Sportpark
Der TC Schalker Sportpark bietet neben Hallenfußball der neuen Generation, dem Cageball, auf 12.000 qm ein attraktives Ambiente mit Badminton, Squash, Gymnastikräumen, Fitnessareal, Saunen, Solarien, Kinderhort, Physiotherapie und einem Restaurant.
Doch was ist Cageball eigentlich und was beinhaltet es? Hier ein paar kurze Infos:
Erklärung:
Cageball ist eine schnelle und dynamische Fußballvariante. Beteiligt an dem Projekt sind der FC Schalke 04, BL-Trainer Jörg Berger, Manfred Kiekenbeck und Anlagenbetreiber Martin Rinke. Start der Anlage war am 19 Oktober 2002 und errichtet wurde sie in einer ehemaligen Tennishalle. Die Anlage ist aufgeteilt auf insgesamt fünf Cageball Courts und ist damit eines der größten gewerblichen Indoor-Fußball-Zentren Deutschlands.
Die Spielidee:
Gespielt in 45 Minuten-Einheiten. Idealerweise spielen pro Spiel acht Spielerinnen oder Spieler auf dem Feld und weitere Auswechselspieler sitzen auf der Bank, die fliegend eingewechselt werden können. Gespielt wird auf einem 23 x 15 Meter großen Kunstrasenfeld mit einer Fläche von 340 qm. Das Feld wird begrenzt von 1 Meter hohen Banden und einem Fangnetzkäfig, denn das Spiel mit der Bande ist gewollt und wird somit noch rasanter. Das Spielfeld besteht aus Kunstrasen, der optimale Gelenkfreundlichkeit aufweist. Dadurch besteht nur ein sehr geringes Verletzungsrisiko. Der Rasen ist täuschend echt und eignet sich für Hallen- oder Noppenschuhe. und ist sowohl für Innen- als auch für Außeneinsätze geeignet.
Spielvariationen:
Die Tore sind mit wenigen Handgriffen vergrößer- oder verkleinerbar. Das Netz ist höhenverstellbar und für Fußballtennis einziehbar. Das Regelwerk ist für ein schnelles Spiel absichtlich knapp gehalten, denn es gibt kein Abseits oder Aus. Nur das Handspiel ist auch beim Cageball nicht erlaubt!!
Resumée: „CAGEBALL IST STRAßENFUSSBALL AUF KUNSTRASEN:
WILD; SCHNELL UND UNGEZÄHMT!“
Kontakt: Telefon: 02 09 – 4 40 11, Telefax: 02 09 – 4 40 14
Adresse: c/o TC Schalker Sportpark, Kurt-Schumacher-Straße 157 – 161, D – 4 58 81 Gelsenkirchen
Email: info@cageball.de |
Museen und Ausstellungen
Die Flora
Die flora.. .. so hieß einmal einer der ersten Veranstalltungsräume in Gelsenkirchen. In den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts gab es gegenüber dem heutigen Gebäude eine Gaststätte mit Saal, die Theater- und Musikveranstalltungen präsentierte. Seit 1995 gibt es wieder einen Veranstalltungsort an der Florastraße. Die ehemalige Kassenhalle der 1951 errichteten Landeszentralbank wurde umgestaltet und bietet auf 200qm Raum für Theater, Musik, Vorträge, Lesungen und Ausstellungen. Veranstallter sind neben dem Kulturamt, das im gleichen Gebäude untergebracht ist , andere städtische Einrichtungen, Träger freier Kulturarbeiten Vereine und Initiativen. Thematisch wird ein breites Spektrum angeboten, das jedoch Leitlinien untergeordnet ist. Die Ausstellungen, Lesungen und Vorträge befassen sich mit sozial- und kulturgeschichtlichen Themen, spiegeln aktuelle politische und soziale Entwicklungen wider. Das Musikprogramm widmet sich insbsondere neuen Richtlinien und fördert gerade junge Künstler und Künstlerinnen. Beim Jazz liegt der Schwerpunkt im experimentellen und inovativem Bereich. Auch hier wird bewußt auf neue Talente geachtet. Ergänzt wird das Angebot der flora durch die Jazz & Art Galerie, die seit Anfang 1996 im Keller des Gebäudes untergebracht ist.
Anfahrt: Ab Gelsenkirchen Hbf mit der U-Bahn-Linie 302 Richtung Buer bis Haltestelle "Kennedy Platz"
Motorrad-Museum
Zwischen Emscher und Rhein-Herne-Kanal liegt ein urtümliches Stück Revier: das Motorrad-Museum Gelsenkirchen. Das private Hinterhof-Museum an der Wallstraße 52 in Horst gehört dem ehemaligen Bergmann Karl Rebuschat, der in einer alten Gaststätte fünfzig historische Maschinen ausstellt. Der ganze Stolz des Sammlers ist die prächtig restaurierte NSU aus dem Jahre 1936. Aber unter den Veteranenmotorrädern sind noch andere Exoten wie die Norton Dominator aus dem Jahre 1953 und die DKW "Blutblase" von 1925. Jeden zweiten Sonntag im Monat findet ein Veteranentreffen statt, bei dem Sammler ihre alten Räder präsentieren.
Anfahrt: Ab Hbf mit der Buslinie 383 (Haltestelle "Krokuswinkel") oder über die A 42, Abfahrt Schalke, dann links, den Schildern folgen.
Öffnungszeiten: Mo-Fr 15-19 Uhr, Sa und So 11-19 Uhr, Eintritt frei. Telefon: (0209) 56014
Gelsenkirchen in der NS-Zeit
Nicht von ungefähr ist die Dauerausstellung "Gelsenkirchen im Nationalsozialismus" in der Cranger Str. 323 untergebracht. Das Haus wurde 1907 als Polizeikommissariat gebaut, 1933 zog die Ortsgruppenleitung Buer-Erle der NSDAP ein. Die Wandschrift der NSDAP wurde nach dem Krieg übermalt, aber 1986 bei Renovierungsarbeiten wiederentdeckt. Damals beschloß die Stadt, in dem Haus zu zeigen, was gewesen ist. Schritt für Schritt: Die Chronik des Gebäudes auf dem Treppenaufgang, die Weimarer Republik im ersten Raum, die Machtübernahme durch die Nationalsozialisten im zweiten. Und dann: die Ideologie der Nazis, die Akzeptanz in der Bevölkerung, der Widerstand und die Auswirkungen des Krieges. Die Dokumentation bietet Material für Bildungsveranstaltungen.
Anfahrt: Ab Hbf mit der U-Bahn-Linie 301 bis Haltestelle "Marktstraße".
Öffnungszeiten: Mi-So 11-18 Uhr, Gruppen werden auf Wunsch geführt. Telefon: (0209) 1693032
"das kleine Museum"
Im Jahre 2000 ging mit der Schließung der Zeche Hugo ein Stück Gelsenkirchener Geschichte zu Ende. Diese Geschichte ist über 100 Jahre alt. Sie ist auch ein Teil der Stadtgeschichte und das kleine Museum hält die Erinnerung daran lebendig.
Jeden Dienstag von 10:00 bis 18:00 Uhr können Sie mit dem engagierten Team auf Entdeckungsreise in die jüngere Vergangenheit gehen!
Gruppen ab 4 Personen können nach telefonischer Vereinbarung einen Sondertermin erhalten!
Das Kleine Museum - Tel.: 0172-277 34 31
Eschweiler Str.47-45897 Gelsenkirchen |
Bergarbeitersiedlungen
Schüngelbergsiedlung
Die Geschichte der Schüngelbergsiedlung begann mit dem Abteufen der Schachtanlage Hugo 1873. Die benötigten Arbeitskräfte sollten durch die Bereitstellung von Wohnraum an den Arbeitsplatz gebunden werden. Wilhelm Johow entwarf die Siedlung im Stil englischer Gartenstädte. Die erste Bauphase begann 1903. Durch die aufwendige Architektur und das hübsche Torhaus ist dieser Bauabschnitt der Glanzpunkt der Siedlung. Mit der Anwerbung türkischer Arbeitskräfte hat sich in jüngster Zeit die Bevölkerungsstruktur gewandelt. Heute prägt ein hoher Anteil türkischer Bewohner das Leben der Siedlung.
Anfahrt: Ab Gelsenkirchen Hbf mit U-Bahn-Linie 301 bis Haltestelle "Hugostraße". |
Industriedenkmäler
Consolidation
Wegen ihrer formschönen Architektur gehört die Nebenanlage des Bergwerks Consolidation zu den schönsten Industriedenkmälern im Ruhrgebiet. Die ehemalige Maschinenhalle der Zeche Oberschuir wurde 1908 errichtet und zeigt, wie auch Waschkaue, Lohnhalle und Pförtnerhaus, Elemente des Jugendstils.
Seit 1990 steht neben dem Fördergerüst ein moderner Glasbau, den die Galerie Architektur und Arbeit„ bezog. Mit wechselnden Ausstellungen bietet sie Laien und Architekten ein Forum zum Thema Baukultur in Vergangenheit und Gegenwart.
Anfahrt: ab Bhf. Gelsenkirchen U-Bahn-Linie 107 bis Haltestelle "Feldmarkstraße".
Öffnungszeiten: Außenbesichtigungen jederzeit, Besichtigung der Maschinenhalle während der - unregelmäßigen - Ausstellungen. Telefon: (0209) 467133
Zeche Rheinelbe
Die beiden Schächte der Zeche Rheinelbe wurden um 1855 abgeteuft. Wassereinbrüche verzögerten dabei die Arbeiten immer wieder. Die Lagerungsverhältnisse waren aber gut, sodass ab 1861 gefördert werden konnte. Erhalten sind eine Reihe von Betriebsgebäuden an der Leithestraße in Gelsenkirchen Ückendorf. Es sind die Zeugen der einst umfangreichen Ückendorfer Schwerindustrie in Gelsenkirchen. 1877 wurde Rheinelbe mit der Zeche Alma vereinigt, um schließlich 1927 zur Zeche Holland zu gehören. In der Nähe befindet sich die Halde Rheinelbe, die als Naherholungsgebiet dient.
Eine Wanderung wert: Das Gelände der ehemaligen Zeche Rheinelbe
Südlich des Wissenschaftsparks grenzt das Gelände der ehemaligen Zeche Rheinelbe an. Das einst verbotene Territorium wurde durch die IBA Emscher Park als Natur- und Kunstraum wiederbelebt. Eine Wanderung durch die Industrienatur wird unter anderem mit einem großartigen Ausblick von der zweithöchsten Halde des Ruhrgebietes belohnt. Die Landesforstverwaltung bietet im Rahmen ihrer Öffentlichkeitsarbeit für Gruppen kostenlose Führungen (Dauer: ca. 2 Std.) auf den Spuren der Industrienatur, durch den Skulpturenwald und zur Himmelstreppe an. Telefonische Terminabsprache und Voranmeldung bei Herrn Oliver Balke, Förster, Telefon 0209.147-48 44 ist erforderlich.
Anfahrt: mit der Bahn-Linie 302 vom Hbf Gelsenkirchen oder aus Richtung Bochum (Wattenscheid) bis Haltestelle Lohrheidestraße. |
Parks und Gärten
Stadtgarten
Wer die Stadt besucht, ist erstaunt, nur wenige Gehminuten von der Einkaufsmeile entfernt eine über 100 Jahre alte Oase der Ruhe zu finden. 1895 hatte Bürgermeister Vattmann die Idee, einen Park bauen zu lassen. Seither ist er Teil eines Grünsystems, „das unbebaut und unverdorben verbleiben muss zur Erhaltung der Gesundheit der Einwohner„, schrieb 1926 die Stadtverwaltung. Seinem Anspruch als „Volkspark„ wird die Anlage mit Liegewiesen, Fontänenteich, Blumenbeeten und Lehrgärten bis heute gerecht. Bild
Anfahrt: Ab Hbf. mit Buslinie 382 bis Haltestelle "Stadtgarten
Nordsternpark
Der Strukturwandel kann im wahrsten Wortsinne Blüten treiben: 1997 war auf der ca. 100 Hektar großen Industriebrache der ehemaligen Zeche Nordstern in Gelsenkirchen zur Bundesgartenschau ein Blumen- und Kulturereignis zu bestaunen. Was der Stadt auch nach der Buga erhalten blieb, ist ein moderner Landschaftspark, in dem Natur, Industriegeschichte und Kunst eine Erlebniseinheit bilden. Auf der alten Bergehalde der Zeche wird sichtbar, wie aus industriellen Altlasten ökologische Oasen entstehen können. Von der alten Zeche Nordstern, 1858 gegründet, sind zwei Fördertürme, Kohlenbunker, Kohlenmischanlage und der historisch wertvolle hölzerne Kühlturm erhalten. Bild
Anfahrt: Ab GE-Hbf mit den Bussen CE 56 und 383 bis "Nordsternpark" oder "Kranefeldstraße" (Eingang Süd).
Revierpark Nienhausen
Ein echter Park des Reviers: Zwischen Essen-Katernberg und Gelsenkirchen-Feldmark liegt er, der familienfreundliche Revierpark Nienhausen. Vor 25 Jahren entstand hier auf der grünen Wiese ein Zentrum für alle, die den Begriff Freizeit nicht nur mit Sofa und Fernseher verbinden. Auf dem 35 Hektar großen Gelände bilden das Freizeithaus mit seinen Spiel- und Veranstaltungsräumen, die Badeanlage mit Wellenbad sowie das angegliederte "activarium" das Herzstück. Das tägliche Angebot reicht vom Kabarett über die Karikaturenausstellung bis zur Rückenschule. Und wer vom Aktiv-Sein verschnaufen möchte: Ganz in der Nähe liegt das Wandergebiet Nienhauser Busch. Bild
Anfahrt: Bis Mitternacht verkehrt zwischen Essen und Gelsenkirchen die Straßenbahn 107, Haltestelle ist der "Revierpark".
Öffnungszeiten: Freizeithaus: Di-Fr 10-22 Uhr, Sa+So 10-20 Uhr, Mo geschlossen; activarium: Täglich 9-22 Uhr, So + an Feiertagen bis 20 Uhr; Frei- und Wellenbad: Mai-September 8-19 Uhr. Aktuelle Veranstaltungsinfos: (0209) 941310
Wissenschaftspark Rhein-Elbe
Der Wissenschaftspark in Gelsenkirchen - der Rhein-Elbe-Park, errichtet auf dem Gelände eines ehemaligen Gußstahlwerks - gilt als Symbol für den Strukturwandel im Ruhrgebiet. Als eins der größten Projekte der Internationalen Bauausstellung Emscherpark (IBA), wurde er als technologisch herausragendes Bürogebäude mit Parklandschaft konzipiert. Auf dem Dach wurde ein Solarkraftwerk errichtet. Die größte "dachaufgeständerte" Anlage der Welt demonstriert, wie "Solarfarmen" auch ohne große Flächenvernichtung in Ballungsräumen aufgebaut werden können. Der Park mit kleinem See lädt zum Spazierengehen ein. Führungen durch die Anlage nach Vereinbarung: (0209) 1671005 (Munscheidstraße 14). Bild
Anfahrt: Ab Gelsenkirchen Hbf mit der U-Bahn-Linie 302 Richtung Bochum, Haltestelle: "Wissenschaftspark." Telefon: (0209) 1671004
Infos Wissenschaftspark
Stadtwald Gelsenkirchen-Buer
Wer nichts dagegen hat, sich an der frischen Luft fit zu halten, für den bieten die 28 Hektar Stadtwald in Gelsenkirchen-Buer das richtige Programm: So kann man auf den 20 Stationen des Trimmpfads "Fortuna Parcours" so richtig ins Schwitzen kommen und sich auf zugegeben anstrengende Weise den Wald erarbeiten. Geruhsamer: der Spaziergang durch den abwechslungsreichen Baumbestand, entlang der Teiche oder zum Sumpfgebiet "Im deipen Gatt"; Kinder finden mehrere Waldspielplätze. Der Stadtwald wurde 1924 angelegt als Verbindung zwischen dem südlich gelegenen Hauptfriedhof und den privaten Wäldern Löhrheide und Westerholt im Norden. Bild
Anfahrt: Ab Buer-Rathaus mit dem Bus 249 bis Haltestelle "Am Stadtwald". |
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